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AUSGEBUCHT: 24.09.2019 Berlin, Landesvertretung Niedersachsen: ... und nach uns die KI - Übersetzungsbranche im Wandel

VERANSTALTUNG AUSGEBUCHT - NUR WARTELISTE MÖGLICH


Interesse am Thema? Informieren Sie sich zu unserem Seminar zum Thema MTPE am 17.01.2020 in Hannover.


Am 24. September von 18 - 19 Uhr lädt der BDÜ Nord mit Unterstützung des BDÜ Berlin-Brandenburg zu einer Diskussionsrunde in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin ein. Unser Thema: „… und nach uns die KI – Übersetzungsbranche im Wandel“.

Mit den teilnehmenden Übersetzern und Dolmetschern diskutieren:

Aljoscha Burchardt, stellvertretender Standortsprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und Manager am Speech and Language Technology Lab, Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“

Catharina Pawella, unabhängige Content Strategist und Leiterin des Frauennetzwerks Women in Localization in Deutschland

Falko Mohrs (SPD), MdB und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“

Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung hier für alle interessierten Übersetzer und Dolmetscher - und natürlich auch Dritte.

Zum Thema:
Während künstliche Intelligenz (KI) für die einen mit großen Hoffnungen verbunden ist, löst sie bei vielen anderen Zukunftsängste aus. Das zeigt sich in der Übersetzerbranche besonders deutlich. Große Sprachdienstleister und andere Unternehmen setzen zunehmend auf maschinelle Übersetzung und automatisierte Prozesse, um höhere Margen zu erzielen und die Wertschöpfung zu maximieren. Dadurch verändert sich zum einen das Aufgabenprofil der Dolmetscher und Übersetzer, zum anderen müssen diese immer häufiger den Mehrwert des menschlichen Übersetzens herausstellen und vermitteln. Der ohnehin schon hohe Preisdruck nimmt weiter zu – das gilt sowohl für Freiberufler als auch für größere Sprachdienstleister.

Sicher ist: Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Deutschland ist in Sachen KI spät dran und investiert in diesem Bereich zudem vergleichsweise marginal wenig, Vorreiter sind die USA und China. Im April hat die EU ethische Richtlinien im Umgang mit künstlicher Intelligenz vorgelegt und ist damit zumindest auf dieser Ebene in Führung gegangen. Welchen Einfluss diese Richtlinien letztendlich haben werden und welche globalen gesellschaftlichen Folgen der zunehmende Einsatz von KI haben wird, ist nicht absehbar.

Auch wie die Übersetzungsbranche sich weiterentwickeln wird, kann niemand mit Bestimmtheit vorhersagen. Dennoch bietet der Siegeszug der KI – wie alle großen Umwälzungen – sicher neue Chancen und Möglichkeiten für alle Akteure. Um diese zu erkennen müssen wir uns folgende Fragen stellen: Was kann KI, was kann sie nicht? Welche neuen Aufgaben ergeben sich neben dem Post-Editing, welche Kompetenzen brauchen wir in Zukunft verstärkt? Mit welchen Geschäftsmodellen können Übersetzer und Dolmetscher auch in Zukunft langfristig erfolgreich sein?

Diese Fragen werden im Gespräch mit den geladenen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erörtert werden. Im Anschluss findet in den Räumen der Landesvertretung Niedersachsen ein kleiner Umtrunk mit großer Möglichkeit zum Netzwerken statt.

BDÜ-Mitglieder haben außerdem die Möglichkeit, im Vorfeld der Diskussionsrunde an einer Sightseeing-Tour durch das Regierungsviertel teilzunehmen. Anmeldung und Bezahlung hierfür erfolgen separat. Bei Interesse und Fragen dazu melden Sie sich bitte bei Magali Karee unter (karee(at)bdue.de).


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