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„Im Namen des Volkes...“ ehrenamtliche Schöffen aus den Reihen des BDÜ Nord

„Im Namen des Volkes...“ ehrenamtliche Schöffen aus den Reihen des BDÜ Nord

Ab 01.09.2021 werden einige BDÜ Nord-Mitglieder als ehrenamtliche Richterinnen und Richter an Verhandlungen des Finanzgerichtes Niedersachsen teilnehmen

Sie sollen „lebensnahe“ Argumente in Gerichtsverhandlungen einbringen, die aus ihrer Berufs- und Lebenserfahrung stammen. Das Ziel: Gerichtsverhandlungen sollen volksnäher werden. Dazu werden eingetragene Vereine in Deutschland regelmäßig angeschrieben und aufgefordert, ehrenamtliche Richter zu benennen.

Mit Vereinssitz in Niedersachsen ist hier auch der BDÜ Nord gefragt: Im Mai 2020 erreichte uns die Anfrage des Finanzgerichts Niedersachsen, wir mögen bitte 5-6 Laienrichter für einen Zeitraum von fünf Jahren stellen. Dank Ihrer Bereitschaft konnten wir dem Gericht sehr schnell die gewünschte Anzahl an Kandidaten nennen. Danke an alle, die sich zur Verfügung gestellt haben. Immerhin haben Sie sich für wenige aber regelmäßige Einsätze über einen Zeitraum von 5 Jahren verpflichtet. Wir wünschen allen eine spannende und informative Zeit.

Ehrenamtliche Arbeit als Schöffe – in jedem Fall etwas dazugelernt

Schon in der Vergangenheit haben eine ganze Reihe von BDÜ Nord-Mitgliedern auf der Richterbank gesessen. Die zweite Vorsitzende des BDÜ Nord Ilka Waßmann konnte als Schöffin beim Landgereicht Osnabrück ihre Kenntnisse des deutschen Justizwesens vertiefen. Sie habe nun ein besseres Verständnis davon, wie die Richter arbeiten: „Durch die Teilnahme an Verhandlungen ist mir bewusst vor Augen geführt worden, dass auf den Richtern wirklich eine große Verantwortung liegt und sie eben nicht leichtfertig ihr Urteile fällen (wie es häufig in der Bevölkerung wahrgenommen wird: dass Urteile zu lasch sind oder dass Täter ungestraft davonkommen), sondern dass wirklich alle Perspektiven zum Tathergang, zum Täter, dessen Vorgeschichte (dessen Sozialisierung), zu den Zeugenaussagen und den Protokollen, die bei der Verhandlung zur Verfügung stehen (welche die Untersuchungen und Ermittlungen zur Straftat dokumentieren) mit in eine Urteilsfindung einfließen.“

Staatsbürgerliche Pflicht und Eigenwerbung für unseren Beruf

Neben dem Wunsch und der Pflicht als Staatsbürger an unserem Gemeinwesen mitzuwirken, bringt die Anwesenheit und die Mitsprache einen zusätzlichen Mehrwert: Wir machen ganz automatisch und sehr persönlich auf unseren Beruf aufmerksam. Wenn Sie Interesse bekommen haben sich auch als ehrenamtliche Schöffin oder Schöffe zu melden, wenden Sie sich an die Justizbehörde Ihres Bundeslandes. Ehrenamtliche Richter werden immer gesucht und durch Ihr Engagement können Sie sich selbst und der Gesellschaft insgesamt nützen.


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